Tödliche Verwundung
 

Verliert ein Spieler durch einen Angriff oder Ähnliches soviel Lebenspunkte, daß er unter "0" rutscht, so ist er zunächst einmal bewußtlos. Die Zeit, die ihm dann noch bis zum endgültigen Exitus bleibt, hängt von der Differenz bis "-10" ab. Das bedeutet, daß ein Spieler eigentlich über "10" Lebenspunkte als "Puffer" verfügt. Allerdings ist er in diesem Bereich handlungsunfähig und somit auf die Hilfe seiner Kameraden angewiesen. Die Zeitspanne, die verbleibt, um einen tödlich Verwundeten doch noch zu retten, beträgt eine Runde pro Lebenspunkt bis "-10". Landet ein Spieler nach einem Treffer z.B. bei "-3", so verbleiben noch 7 Runden, um ihm zu Hilfe zu eilen.

Diese Regel darf natürlich nicht dazu führen, daß Spieler bis zum letzten Lebenspunkt kämpfen, als hätten sie noch gar keinen Schaden genommen, weil sie wissen, daß sie sowieso noch einen Puffer haben. Der SL sollte die Spieler in jedem Fall auf den bereits erlittenen Schaden hinweisen bzw. etwaige Einschränkungen (z.B. Schmerzen, verletzter Schwertarm, Humpeln etc.) in den Ablauf des Kampfes mit einfließen lassen. Hilfreich ist diese Regel für den Fall, daß ein Spieler eine große Anzahl Lebenspunkte einbüßt, obwohl es ihm bis zu diesem Zeitpunkt noch "recht gut" ging. So besteht wenigstens noch die Chance, daß er von der Gruppe gerettet wird.